Gutes Jahr für Bünder Rennfahrer.

Presseartikel Neue Westfälische 31.12.2014 (Bericht und Foto von tma)

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(Will Pause machen: Rennfahrer Marcel Obermeyer tritt nach einem 
erfolgreichen Jahr 2014 zunächst kürzer. | © Foto: Mailänder)

Gutes Jahr für Bünder Rennfahrer

Motorsport: Marcel Obermeyer zieht positive Bilanz

Bünde/Rödinghausen (tma). Das vergangene Jahr brachte für das Rödinghauser D&M Motorsport Racing Team mit dem Bünder Rennpiloten Marcel Obermeyer mehr Erfolge als erhofft. „Die Saison war für uns genial. Wir haben zwölf Rennsiege eingefahren, elf davon mit meinen VW Golf R-TDI und einen auf dem Renault Clio III. Einmal wurde ich Zweiter und hatte nur zwei Rennen mit Ausfällen“, freut sich Obermeyer und lobt dabei ausdrücklich sein Team.

In der Gesamtwertung des ADAC Bördesprint Cup für Tourenwagen belegte das Rödinghauser Team den vierten Platz von 36 eingeschriebenen Teilnehmern auf VW Golf V R-TDI. In der Gesamtwertung des ADAC 2,0 Liter Cup 2014 gab es ersten Platz auf Renault Clio. Den dritten Platz belegte Obermeyer mit seinem Golf bei der niedersächsischen Meisterschaft im Automobil-Rennsport 2014. „Marcel hat sein Fahrzeug auch fast immer heil ins Ziel gebracht, so dass wir wenig zu schrauben hatten“, lobt Teamchef Axel Böttcher die Fahrkünste seines Piloten. „Nur auf seiner Heimatstrecke ist Osnabrück nicht“, schiebt Böttcher augenzwinkernd nach.
Trotz seiner Erfolge möchte Obermeyer im nächsten Jahr deutlich kürzer treten. „Am 30. Mai wurde mein Sohn Max geboren und ich möchte dabei sein, wenn er seine ersten Schritte macht. 2015 will ich mehr für meine kleine Familie da sein“, begründet Obermeyer seinen Schritt.

„2014 hatten wir zehn Rennwochenenden. Eine Woche Vorbereitung und eine Woche Nachbereitung werden benötigt, so dass wir fast auf ein halbes Jahr Arbeit kommen“, fügt der Pilot hinzu und verweist auch auf hohe Kosten. „Die Lebensdauer der Reifen liegt bei 200 Kilometern an der Hinterachse, was einem Rennwochenende entspricht, und bei 400 Kilometern an der Vorderachse“, so Marcel Obermeyer und beziffert die Kosten pro Reifen auf 420 Euro.

Der Bünder betont, dass der Rennsport sein Hobby ist und damit kein Geld verdient. Der 43-Jährige macht allerdings schnell deutlich, dass er 2016 wieder durchstarten möchte. „Es ist noch nicht klar, ob ich den Golf weiterfahre oder mir ein neues Auto zulege. Im übernächsten Jahr sind die Rennen nicht nur in Oschersleben geplant, sondern auch heimatnah am Bilster Berg bei Bad Dribrug “, sagt Obermeyer und unterstreicht damit seine Pläne.

Die Rennpause wird das D&M Motorsport Racing Team nutzen, um die neue Werkstatt voran zu bringen. „Wir sind von Rödinghausen-Ostkilver nach Melle-Wehringdorf gezogen. Hier haben wir deutlich bessere Bedingungen. Das D&M Motorsport Racing Team behält aber seinen Sitz in Rödinghausen“, bekräftigt Obermeyer.